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10 Lebensmittel, die viel ungesünder sind, als Du denkst

Allein die Dosis macht das Gift. Deshalb gibt es auch keine ungesunden Lebensmittel (außer Alkohol, das Zeug ist einfach ein Zellgift!), sondern nur eine ungesunde, unausgewogene Ernährung. Wir stopfen unsere kleinen Wohlstandsbäuchlein mit mehr Zucker, Fett und Kalorien voll als uns gut tut. Ich zeige Dir zehn ungesunde Lebensmittel, die jeder schon mal gegessen hat.
Auch Nüsse und Trockenfrüchte sind gar nicht so gesund, wie Du vielleicht denkst.

1. Multivitaminsaft

Multivitaminsaft ist eine echte Vitaminbombe. Meistens sind die Vitamine aber nur zugesetzt und die Früchte, die groß auf der Verpackung abgebildet sind, sind nur in Extrakten enthalten. Stattdessen werden häufig Aromen und Zucker zugesetzt. Gemeinerweise enthalten vor allem Säfte wie Multivitamin- oder ACE-Saft, deren Name besonders gesund klingt, besonders wenig echte Früchte. Wenn Du Lust auf frischen Fruchtsaft hast, greif besser zu Direktsäften und lies immer die Zutatenliste: Je kürzer, desto besser!

2. Trockenfrüchte

Bitte versteh mich nicht falsch, eine Handvoll Trockenfrüchte ist immer noch gesünder als ein Schokoriegel. Aber wer ist bitte auf die Idee gekommen, dass getrocknetes Obst gesünder sein soll als frisches? Durch das Trocknen gehen vor allem Wasser und Vitamine verloren. Das wäre doch mal eine tolle Werbekampagne: „Kaufen Sie Bananenchips, mit einer höheren Kaloriendichte und viel weniger Vitaminen als echte Bananen, aber dafür teurer!“. Klar ist es praktisch, eine Tüte Trockenobst für den Hunger zwischendurch parat zu haben. Aber heutzutage gibt es schließlich an jeder Ecke frisches Obst zu kaufen, das ist im Zweifelsfall immer die bessere Lösung (Außer Du planst eine monatelange Seereise, um Gewürze und Tee aus Indien zu importieren, und hast Angst vor Skorbut).

3. Cola ohne Zucker

Von den meisten Softdrinks, Limonaden und Energy Drinks gibt es mittlerweile eine Light-Variante ganz ohne Zucker und Kalorien. Klingt verlockend und schmeckt – meiner Meinung nach – meistens auch halbwegs passabel. Aber was trinken wir da eigentlich? Der erste Punkt auf der Zutatenliste ist Wasser. Was danach kommt, können wahrscheinlich die wenigsten von uns unfallfrei buchstabieren: Diverse künstliche Aromen, Süßungsmittel und Farbstoffe. Teilweise gibt es zur Verträglichkeit dieser Inhaltsstoffe noch keine Langzeitstudien. Wir schütten also einen chemischen Cocktail in uns hinein, der im besten Fall nichts für uns tut, außer den Geschmack halbwegs erträglich zu gestalten. Wenn Du nach einer Alternative suchst, schau Dir doch mal unsere Rezepte für frische, ungesüßte Limonaden an.

4. Croissants

Dass ein Croissant mit Butter und Marmelade nicht gerade ein Diät-Lebensmittel ist, weiß jedes Kind. Doch das beliebte Frühstücksgebäck ist besonders ungesund aufgrund der Kombination von einfachen Kohlenhydraten, zugesetztem Zucker und viel Fett im Blätterteig. Das sind viele Kalorien, die besonders schnell auf die Hüften gehen, ohne uns dabei großartig mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Besonders problematisch bei Backwaren sind die künstlichen Transfettsäuren. Im Gegensatz zu den ungesättigten Fettsäuren in Fisch, Nüssen oder Pflanzenöl erfüllen Transfettsäuren keine lebenswichtigen Funktionen. Da ihre Wirkung auf den Körper umstritten ist, sind sie in den USA sogar verboten.

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5. Smoothies

Smoothies bestehen zu 100 Prozent aus Obst. Obst hat viele Vitamine, aber auch viel Zucker. Besonders dann, wenn Du auf Deine Figur achten willst (wer will das eigentlich nicht?), solltest Du also Deinen Smoothie-Konsum in Grenzen halten und vor allem auf Süßigkeiten verzichten. Ein Smoothie plus ein Schokoriegel sind nämlich nicht 50 Prozent gesunde Ernährung, sondern einfach nur sehr viel Zucker. Wenn Du Deinen Zuckerkonsum in Grenzen halten willst, iss lieber ein kalorienarmes Stück Obst, zum Beispiel Apfel oder Wassermelone.

6. Frischkäse

Besonders dann, wenn Du nicht jeden Tag zu Fleisch greifst, ist Käse eine gute Möglichkeit, um genug Proteine aufzunehmen. Herkömmliche Sorten wie Gouda oder Edamer bestehen zu je einem Viertel aus Proteinen und Fett, enthalten aber keine Kohlenhydrate. Bei Frischkäse hingegen ist der Proteinanteil viel geringer, dafür enthält er weiterhin viele gesättigte Fettsäuren und oft auch zugesetzten Zucker. Das schmeckt zwar ganz gut, ist aber unnötig, weil wir durch unsere alltägliche Ernährung eh schon zu viel gesättigte Fettsäuren und Zucker aufnehmen.

7. Körnerbrötchen

Brötchen zum Frühstück müssen manchmal einfach sein, besonders wenn wir Zeit haben, um entspannt zu brunchen. Die klassischen Brötchen (Wecken, Semmeln, Schrippen etc.) bestehen aus Weißmehl – das sind einfache Kohlenhydrate ohne viele Ballaststoffe, die vom Körper schnell in Energie umgewandelt werden. Körnerbrötchen sind auch nicht besser, in der Regel werden sie mit ein paar Körnern dekoriert und der Teig mit Sirup eingefärbt, um eine dunklere Farbe zu erhalten. Wenn nicht explizit Vollkorn draufsteht, ist meist auch keins drin. Hol Dir alternativ lieber Brötchen mit einem hohen Roggen- oder Dinkel-Anteil, die halten Dich länger und gleichmäßiger satt.
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8. Früchtemüsli

Was uns die Lebensmittelindustrie als gesundes Früchtemüsli verkauft, sind meistens Trockenfrüchte mit gezuckerten Cerealien, unaussprechlichen chemischen Zusatzstoffen und einer Extraschippe Zucker. Dass die Menschen auf der Verpackung trotzdem so glücklich aussehen, liegt wahrscheinlich daran, dass sie Geld damit verdienen, mit einem Löffel in der Hand in eine Kamera zu lächeln – ich schätze es gibt stressigere Jobs. Wenn Du gesundes Früchtemüsli willst, mix es Dir einfach selbst: Mit frischem Obst, Haferflocken oder anderem Getreide, etwas Joghurt oder Quark und ein paar Nüssen, Samen oder Beeren. Noch mehr leckere Frühstücks-Ideen findest Du hier.

9. Nüsse

Hast Du nicht vor fünf Sekunden noch gelesen, das Nüsse gesund sind? Das stimmt auch, denn sie enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe und Proteine. Allerdings haben Nüsse auch eine sehr hohe Kaloriendichte, Mandeln haben etwa mehr als 600 Kalorien auf 100 Gramm. Nüsse sind ein toller Snack, aber bleib bei einer kleinen Portion. Wenn ich eine Tüte mit 200 Gramm Nüssen auf dem Schreibtisch stehen habe, überlebt sie keinen Nachmittag, eine Packung ist schließlich eine Portion (…oder?). Deshalb greife ich meistens zu Pistazien oder Haselnüssen mit Schale, da ist man erst mal mit dem Knacken beschäftigt.

10. Joghurt-Drinks mit 0,1% Fett

Diese Fruchtgeschmack-Drinks aus dem Kühlregal werden meist unter Labels wie Vital, Schlanke Linie, Leichter Genuss oder Light verkauft. Meistens stecken auch höchstens ein paar Prozent Obst drin, dafür aber jede Menge Zucker, künstliche Süßstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker. Erfrischende 0,75 Liter enthalten gerne mal Kalorien für eine halbe Mahlzeit. Lass Dich nicht von pseudo-gesunden Produktlinien an der Nase herumführen, sondern wage lieber öfters mal einen Blick auf die Zutatenliste und Nährwerttabelle.

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