Bei Heißhunger handelt es sich um einen psychischen Zustand, der sich durch bestimmte Gelüste auf etwas bestimmtes (am besten süß und/oder fettig) auszeichnet. Dagegen ist Hunger ein wahres körperliches Verlangen nach Nahrung, da er Energie benötigt. Ein körperlicher Reflex, der uns ursprünglich vor Unterernährung und Mangelerscheinungen schützen sollte.
In der heutigen Zeit wissen jedoch die wenigsten Menschen, was richtiger Hunger bedeutet. Ständige Verfügbarkeit von Nahrung und geringe körperliche Aktivität sind hier nur zwei nennenswerte Punkte. Doch wie lassen sich diese beiden Hungergefühle unterscheiden?
Häufig entstehen die Gelüste durch bestimmte Emotionen, die wir glauben mit Essen besser bewältigen zu können. Oder es hat sich die Gewohnheit eingeschlichen und Du bekommst beispielsweise immer Nachmittags Lust auf was Süßes, weil sich in unseren Köpfen eingetrichtert hat, dass Nachmittags Kaffee und Kuchen Zeit ist. Auch der Trigger durch optische Reize ist nicht zu unterschätzen. Klar ist es verlockend, dieses süße Teilchen beim Bäcker oder der Schokoriegel, der Dich beim Öffnen der Schreibtischschublade anspringt.
Oft verwechseln wir auch schlicht und einfach Durst mit Hunger und unser Körper verlangt einfach nur nach einem Glas Wasser, da er nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt ist.
Unser Snack Attack Guide hilft Dir herauszufinden, ob Du wirklich zu einem kleinen Snack greifen oder die nächste Mahlzeit aufnehmen solltest, oder ob Du Dich in einer klassischen Heißhungerattacke befindest. Für den zweiten Fall gibt es einige Tricks, wie Du Deinen Körper austricksen kannst, ohne Dich wie von Geisterhand zur nächstmöglichen Nahrungsquelle zu begeben.